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Tapeten - Wohlfühlen durch schöne Wände

Die Geschichte der Tapete, wie wir sie heute kennen, geht bis ins späte 16. Jahrhundert zurück. Damals löste die Tapete den bis dahin üblichen Wandbehang aus edlen Stoffen bzw. Leder ab. Das Herstellungsverfahren - damals ausschließlich der Leimdruck - wurde im Laufe der Jahrhunderte, der Zeit und dem technischen Fortschritt angepasst. Somit verfügt die Tapetenindustrie heutzutage über verschiedene Techniken der Herstellung und der Druckverfahren. Tapeten werden hauptsächlich auf Papier- bzw. Vliesbasis hergestellt, aber auch spezielle Tapeten auf beispielsweise Textil-, Kork-, Metall-, Glasbasis sind auf Wunsch auf dem Markt erhältlich.

Verschiedene Druckverfahren zur Tapetenherstellung erzielen unterschiedliche Endprodukte, die sich im Design und der Oberflächenwirkung unterscheiden.
Der bereits erwähnte Leimdruck, ist ein sehr aufwendiges Produktionsverfahren. Es ist ein Hochdruckverfahren, bei dem die Farben von Musterwalzen, die aus verschiedenen Materialien beschaffen sein können, auf die Tapete, zumeist auf Vliesbasis, gedruckt werden. Dabei können die Farben kaum erkennbar ineinander fließen und die Tapete bekommt dadurch einen ganz besonderen Charakter. Tapeten aus Leimdruck sind hochwertig und erfreuen sich auch heute noch einer außerordentlichen Beliebtheit.

Der Tiefdruck wird überwiegend auf Papierbasis angewandt. Eine Tiefdrucktapete bekommt ihr Muster, wie das Wort schon erahnen lässt, von einer Tiefdruckwalze aufgedruckt. Dabei ist das zu druckende Motiv oder Muster als Vertiefung, sogenannte Näpfchen, in der Walze eingraviert, diese werden dann mit Farbe gefüllt. Die zu bedruckende Tapete nimmt beim Druckvorgang die Farbe aus den Vertiefungen der Druckwalze auf.

Beim Flexodruckverfahren handelt es sich um ein Hochdruckverfahren. Es werden flexible, elastische Druckwalzen eingesetzt. Die zu druckenden Teile werden auf der Walze erhöht dargestellt, die nicht zu druckenden liegen tiefer – Stempelprinzip. In diesem Verfahren werden Papier- und Kunststofftapeten bedruckt.

Der Siebdruck, er kommt vorwiegend zur Herstellung von Schaumvinyltapeten zum Einsatz, ist im Vergleich zu anderen Druckverfahren eher aufwendig. Druckformen bestehen aus farbdurchlässigen Materialien. Über verschiedenste Kopiertechniken, darunter auch Lasertechnik, werden Muster, die dann die Siebschablone bilden erstellt. Anschließend werden Farben in Siebschablonen hineingepumpt, die mit Hilfe eines Rakels durch die Maschen des Siebes auf die Tapeten gedruckt werden.

Der Prägedruck erzeugt Tapeten mit Struktur. Hochwertige Prägetapeten bestehen aus mindestens zwei Papierschichten, die im feuchtem Zustand geprägt und anschließend getrocknet werden – die sogenannte Duplex-Prägung. Dieses Verfahren ermöglicht eine besonders dauerhafte Prägung.

Die Reichhaltigkeit des Marktes für Tapeten lässt nahezu keine Wünsche für eine individuelle Gestaltung von Wohn- und Aufenthaltsbereichen offen. Vielfältiges Design und unerschöpfliche Farben öffnen Kreativität Tür und Tore und unterstützen den persönlichen Geschmack hin zur unendlichen Gemütlichkeit und Eleganz der Räumlichkeiten.

 

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