Ihre Vorteile:     Frachtfreie Lieferung ab 50,- Euro Bestellwert
Einkaufen ohne Risiko - 30 Tage Rückgaberecht !
Schnelle Lieferung
 
Sie sind hier: Home / Wissenswertes zur allgemeinen Farblehre

Wissenswertes zur allgemeinen Farblehre

Die allgemeine Farbenlehre

 

1. Farbkreis

 

Der Farbkreis nach Johannes Itten (Farbtheoretiker 1888-1967) setzt sich aus Primär-, Sekundär- und Tertiärfarben zusammen.

Dabei bilden die Grundfarben Rot, Gelb und Blau die Grundlage aller weiteren Farben. Sie werden demnach auch Primärfarben oder Farben 1. Ordnung genannt.

 

Die Sekundärfarben ergeben sich aus einer Mischung zweier Primärfarben. Sie befinden sich im Farbkreis um die Grundfarben herum.

 

Die „Zwischenstufen“ auf dem äußeren Kreis nennen sich Tertiärfarben und werden aus einer Primär- und einer Sekundärfarbe gemischt.

 

 

2.  Farbton, Sättigung und Farbhelligkeit

 

 

Der Farbton gibt den einer Farbe zugeordneten Farbwert aus. Farbtöne – umgangssprachlich auch gerne nur „Farbe“ genannt – lassen sich in warme, kalte und neutrale Farben unterscheiden.

 

Warme Farben liegen auf der rechten Seite des Farbkreises und sorgen bspw. In der Raumgestaltung einladend, gemütlich und anregend.

Die kalten Farben hingegen befinden sich ergo auf der linken Seite des Farbkreises und haben eine distanziertere Wirkung. In Bezug auf die Ausgestaltung eines Raumes, können sie jedoch den Raum optisch vergrößern.

Neutrale Farben sind all diejenigen, die mit allen anderen Farben ein harmonisches Bild ergeben und diese in ihrer Intensität verstärken. Dazu zählen schwarz, weiß, braun und grau.

 

Die Farbsättigung gibt wiederum die Intensität eines Farbtons und damit die spektrale Reinheit einer Farbe an. Dabei beeinflusst die Sättigung die Helligkeit der Farbe/des Farbtons. Je weniger die Farben gesättigt sind, also je mehr Weiß- oder Schwarzanteile beigemischt werden, desto heller/dunkler erscheinen sie.

 

Bei der Sättigung wird dabei in unbunte und bunte Farben unterschieden.

 

Als unbunte Farben gelten weiß und schwarz ebenso wie alle Mischungen dieser Farben (Grautöne). Allesamt besitzen keine Sättigung.

Bunte Farben sind jegliche anderen Farben, die in der Umgangssprache als farbig bezeichnet werden. Dabei bezeichnet die Buntheit die Reinheit eines Farbtons. Als vollkommen gesättigte (bunte) Farben gilt jede reine Spektralfarbe. Spektralfarben ergeben sich durch die Zerlegung des weißen Lichts in die einzelnen Wellenlängen.

 

3. Farbschemata

 

Nicht jede Farbe lässt sich mit einer beliebigen Anderen harmonisch kombinieren. Zueinander passende Farben können folgenden drei Farbschemata entnommen werden:

 

Monochrome Farbschemata:

Hierbei wird lediglich eine Farbe und dessen verschiedene Farbschattierungen (Farbsättigung) verwendet.

Wirkung: einheitlich, beruhigend, elegant, zeitlos

 

 

Analoge Farbschemata:

Bei analogen Farbschemata werden Farben gewählt, die im Farbkreis nebeneinander liegen.

Wirkung: harmonisch

 

 Komplementäre Farbschemata:

Der Fokus liegt auf der Verwendung von Farben, die sich im Farbkreis gegenüberliegen.

Wirkung: spannend, dramatisch, auffallend

 

 

4. Farbräume

 

Bei den Farbräumen wird zwischen Bildschirmfarben (auch Lichtfarben genannt) und den Printfarben/Körperfarben unterschieden.

Zu den Bildschirmfarben zählen Rot, Grün und Blau (RGB). Sie werden auch als additiver Farbraum bezeichnet, da durch das Mischen der Farben jegliche Farbtöne entstehen. Der Ursprung der Bildschirmfarben liegt darin, dass sich alle Farben, die der Mensch wahrnimmt, aus diesen drei Grundfarben zusammensetzen. Dementsprechend basiert die Darstellung von Bildschirmen, Scannern und Co. auf dem RGB-Modell. In ihrer Summe ergeben die drei Grundfarben Weiß.

Das RGB-Modell kann 16,7 Mio. Farben darstellen.

 

Das Pendant hierzu bilden die Printfarben, die auf dem subtraktiven CMYK-Farbmodell beruhen und für den Vierfarbdruck verwendet werden. Eine Mischung der drei Farben Cyan, Magenta und Yellow ergibt Schwarz, da das Licht vollkommen absorbiert wird.

Das CMYK-Modell kann 4,3 Mrd. Farben darstellen.

 

Jeweils zwei subtraktive Farben erzeugen eine additive Farbe – und dieses gilt vice versa.

 

 

 Seite ausdrucken